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SMART IN FLOW CONTROL.

Strömungstechnik

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SMART IN FLOW CONTROL – SAMSON hat den Anspruch, Strömungen zu verstehen und zu beherrschen.

Im ROLF SANDVOSS INNOVATION CENTER können alle Mediumszustände – flüssig, gasförmig, dampfförmig und mehrphasig bis hin zu feststoffbeladenen Flüssigkeiten – an verschiedenen Prüfstrecken simuliert werden. Die Flow Labs ermöglichen für Ventile bis Nennweite DN 500 (optional bis DN 1000) unter anderem strömungstechnische und akustische Untersuchungen, Funktionsprüfungen, Gerätekalibrierungen sowie Simulationen von Anlagenzuständen. Somit können alle strömungstechnisch relevanten Kennwerte ermittelt werden, die die Funktionalität der SAMSON-Produkte sowie die Übertragbarkeit auf die Medien unserer Kunden gewährleisten.

Im ROLF SANDVOSS INNOVATION CENTER sind in der finalen Ausbaustufe bis zu 26 Strömungsprüfstrecken enthalten, die hinsichtlich Medium, Druckniveau und industrieller Anwendungen in entsprechende Flow Labs zusam­mengefasst sind. Die Strömungsprüfstrecken sind modular aufgebaut, sodass unterschiedliche Ventilbauformen – beispielsweise Durchgangs-, Dreiwege- oder Eckventile – und verschiedene Ventiltypen mit ihren unterschiedlichen Baulängen getestet werden können.

In den Flow Labs kommen verschiedene Medien zum Einsatz. Für die Prüfstrecken mit dem Medium Wasser steht insgesamt ein Durchfluss von 9000 m³/h zur Verfügung. Im Hochdruckbereich können kriti­sche Prozessbedingungen bei einem Druckniveau bis zu 120 bar simuliert werden. Optional kann an dieser Prüfstrecke eine Feststoffkonzentration bis zu einer Partikelgröße von 1 mm eingestellt werden. Dadurch können Produkte hinsichtlich Robustheit und Verschleißfestigkeit für anspruchsvolle Anwen­dungen, wie sie beispielsweise im Bereich Öl und Gas oder auch im Bergbau vorkommen, optimiert werden.

Im kompressiblen Bereich stehen überhitzter Wasserdampf und Luft mit einem maximalen Durchfluss von 70 t/h zur Verfügung. Im Bereich der industriellen Anwendungen können in entsprechenden Flow Labs die Produkte beispielsweise als Einzelkomponenten sowie auch anwendungsbezogen als Knoten im Fernwärme- oder -kältenetz simuliert werden. Spezielle Prüfbereiche erlauben es zudem, die bei der Luftzerlegung eingesetzten Coldbox-Anwendungen mit tiefkaltem, flüssigem Stickstoff zu untersuchen.