RoHS

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Die Richtlinie 2011/65/EU, kurz RoHS (engl. „Restriction of the use of certain Hazardous Substances“), schränkt die Verwendung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten in den EU-Mitgliedstaaten ein. Sie wurde durch die am 09. Mai 2013 in Kraft getretene Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung (kurz ElektroStoffV) in deutsches Recht umgesetzt.
Im Folgenden sind die Stoffe gelistet, die gemäß Anhang II Beschränkungen unterliegen. Angegeben sind die zulässigen Höchstkonzentrationen bezogen auf den homogenen Werkstoff in Gewichtsprozent:

  • Blei (0,1 %)
  • Quecksilber (0,1 %)
  • Cadmium (0,01 %)
  • Sechswertiges Chrom (0,1 %)
  • Polybromierte Biphenyle (0,1 %)
  • Polybromierte Diphenylether (0,1 %)

Erweiterung ab Juli 2019:

  • Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) (0,1 %)
  • Benzylbutylphthalat (BBP) (0,1 %)
  • Dibutylphthalat (DBP) (0,1 %)
  • Diisobutylphthalat (DIBP) (0,1 %)

Die erweiterten Stoffbeschränkungen gelten nach einer Übergangsfrist für Gerätekategorie 9 (Überwachungs- und Kontrollinstrumente in der Industrie) ab 22. Juli 2021.